<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><atom:link href="https://BAG-Frieden-2-21.antragsgruen.de/BAG-Frieden-2-21/feedmotions" rel="self" type="application/rss+xml" />
            <title>BAG Frieden 26.-28.2.2021: Anträge</title>
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                <title>BAG Frieden 26.-28.2.2021: Anträge</title>
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                        <title>A2NEU: Grüne Projekte für eine gemeinsame Friedens- und Sicherheitsordnung in Europa in den Entwurf des BT-Wahlprogramms</title>
                        <link>https://BAG-Frieden-2-21.antragsgruen.de/BAG-Frieden-2-21/Gruene_Projekte_fuer_eine_gemeinsame_Friedens-_und_Sicherheitsordnung_in-43730</link>
                        <author>Ursula Hertel-Lenz (BAG Frieden)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die BAG Frieden &amp; Internationales möge beschließen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die BAG Frieden &amp; Internationales beantragt, dass der Bundesvorstand im Entwurf für das Bundestagswahlprogramm folgende Projekte in die Bestrebungen und Vorschläge zur Stärkung und Weiterentwicklung der OSZE - „mit dem Ziel eines tatsächlich effektiven und starken Systems kollektiver Sicherheit in ganz Europa“ (GSP, Absatz 400) - einbezieht:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>------------------------------------------------------------------------</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Wer GRÜN wählt, stimmt für diese Projekte:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>------------------------------------------------------------------------</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Einen neuen Ansatz zu Vertrauensbildung, Rüstungsbegrenzung und Abrüstung für Europa im Rahmen der OSZE</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir Grünen werden uns innerhalb der OSZE für einen neuen Ansatz zu Vertrauensbildung, Rüstungsbegrenzung und Abrüstung einsetzen, mit dem Ziel eines effektiven und starken Systems kollektiver Sicherheit in ganz Europa.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nach dem Ende des Vertrags über nukleare Mittelstreckensysteme (INF-Vertrag) zwischen den USA und Russland 2019, der ein wesentlicher Pfeiler der internationalen Rüstungskontrolle und der europäischen Sicherheitsarchitektur war, ist eine neue Vertrags-Initiative notwendig, um der Gefahr eines nuklearen Wettrüstens zu begegnen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Außerdem ist eine Initiative notwendig, um in Bezug auf konventionelle Waffensysteme Fortschritte bei Rüstungsbegrenzung und Abrüstung zu erzielen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>------------------------------------------------------------------------</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Eine neue Initiative zur Umsetzung des Minsker Abkommens</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir Grünen werden uns für eine neue Initiative zur Umsetzung des Minsker Abkommens einsetzen. Eine Lösung des Russland-Ukraine-Konflikts kann nur eine politische und diplomatische sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>-------------------------------------------------------------------------</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Eine neue Initiative innerhalb der Wirtschafts- und Umweltdimension der OSZE zur Umsetzung des Konzepts der Konnektivität</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir Grünen werden uns innerhalb der Wirtschafts- und Umweltdimension der OSZE für eine neue Initiative zur Umsetzung des Konzepts der Konnektivität einsetzen. Wir wollen einen Raum öffnen, in dem bestehende Konflikte innerhalb des OSZE-Gebiets mit zivilen Mitteln bearbeitet werden können und trotz gegensätzlicher Perspektiven und Interessen im Gespräch Lösungen gefunden werden können. Wo immer es möglich ist, suchen wir dabei die Kooperation auch mit Russland. Dabei kann es auch darum gehen zu prüfen, inwiefern eine Annäherung der bisher getrennten Wirtschaftsräume der EU und der Eurasischen Wirtschaftsunion dazu beitragen kann, den Staaten zwischen der EU und Russland bessere Entwicklungschancen zu bieten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>------------------------------------------------------------------------</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Ein OSZE-Gipfeltreffen 2025</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir Grünen werden uns für ein OSZE-Gipfeltreffen 2025 zum 50. Jahrestag dieser Organisation einsetzen – mit dem Ziel ihrer Revitalisierung und Stärkung und der Weiterentwicklung der europäischen Friedensordnung und Sicherheitsarchitektur.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>--------------------------------------------------------------------------</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Begründung:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Anschluss an das Grundsatzprogramm sind für das Bundestagswahlprogramm Konkretisierungen notwendig:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>GSP (371) […] Die gemeinsamen europäischen Institutionen wie OSZE oder Europarat sind im Zusammenspiel mit einer starken Europäischen Union wichtige Plattformen einer multilateralen Weltordnung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>GSP (400) Frieden in Europa bedeutet mehr als Frieden, Sicherheit und Stabilität in der EU. Damit die Vision einer friedlichen Zukunft für alle Europäer*innen Wirklichkeit werden kann, braucht es die gemeinsamen, über die EU hinausreichenden europäischen Institutionen wie den Europarat und die OSZE, um alle europäischen Staaten einzubinden. Sie müssen gestärkt und weiterentwickelt werden, um das Ziel eines tatsächlich effektiven und starken Systems kollektiver Sicherheit in ganz Europa zu erreichen. Auch angesichts der nationalistischen und rückwärtsgewandten Politik Russlands, die Europas Sicherheit und die Selbstbestimmung der Nachbarn Russlands untergräbt, bleibt das Ziel, auf der Basis gemeinsamer Werte diesen östlichen Nachbarn der Europäischen Union für eine solche Perspektive zu gewinnen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Außerdem: für die Aktualität der Projekte:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>- ausführlicher Bundestagsbeschluss zur OSZE vom November 2020 mit Zustimmung der grünen Fraktion</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/243/1924390.pdf">Drucksache 19/24390 (bundestag.de)</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>- SWP-Studie zur Wirtschafts- und Umweltdimension der OSZE von 2019</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="https://www.swp-berlin.org/fileadmin/contents/products/studien/2019S21_smk_WEB.pdf">Kooperation, Vertrauen, Sicherheit? - Potentiale und Grenzen der Wirtschafts- und Umweltdimension der OSZE (swp-berlin.org)</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="https://www.tagesschau.de/ausland/ruestungskontrolle-abruestung-ueberblick-101.html">Rüstungskontrolle: Neustart für New START - und weiter? | tagesschau.de</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="https://www.tagesschau.de/ausland/osze-helga-schmid-101.html">Deutsche Diplomatin : Helga Schmid rückt an OSZE-Spitze | tagesschau.de</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Und für die Kontinuität der Politik:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>- BDK-Beschluss von November 2015 zum OSZE-Vorsitz Deutschlands 2016</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="https://cms.gruene.de/uploads/documents/BDK15_V-26_OSZE-Vorsitz_Deutschlands_2016.pdf">OSZE-Vorsitz Deutschlands 2016 (gruene.de)</a></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 25 Feb 2021 20:17:23 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A3NEU3: Nukleare Abrüstung weltweit - in Deutschland starten!</title>
                        <link>https://BAG-Frieden-2-21.antragsgruen.de/BAG-Frieden-2-21/Nukleare_Abruestung_weltweit_-_in_Deutschland_starten-10033</link>
                        <author>Karl-Wilhelm Koch (KV Vulkaneifel)</author>
                        <guid>https://BAG-Frieden-2-21.antragsgruen.de/BAG-Frieden-2-21/Nukleare_Abruestung_weltweit_-_in_Deutschland_starten-10033</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Eigner Absatz zur Nuklearen Abrüstung</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Steigende internationale Spannungen, zunehmende militärische Konfrontationen und Drohungen, neue atomare Aufrüstung und das Ende alter Rüstungskontrollverträge sowie die von fünf auf bislang neun gewachsene Zahl der Nuklearwaffen-besitzende Staaten machen die Gefahr des Einsatzes von Atomwaffen gegenwärtig größer denn je. Daher muss weltweite nukleare Abrüstung oberstes Gebot der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unser Ziel als GRÜNE ist es, den mit großer Mehrheit der Staaten angenommenen VN-Atomwaffenverbotsvertrag, seit dem 22.01.2021 geltendes Völkerrecht, in der kommenden Legislaturperiode zu unterzeichnen und zu ratifizieren<a href="#_ftn1"><sup><sup>[1]</sup></sup></a>.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ebenso werden wir in der kommenden Legislaturperiode, in enger Abstimmung mit unseren internationalen Partnern, aber als souveräne Entscheidung der Bundesrepublik Deutschland, die „Nukleare Teilhabe“ beenden und damit den Abzug der Atomwaffen aus Deutschland umsetzen<a href="#_ftn2"><sup><sup>[2]</sup></sup></a>. Die anstehende Modernisierung der B61-Bomben[3] ist daher nicht nur überflüssig, sie darf auch bei politisch bedingten Verzögerungen beim Ende der Nuklearen Teilhabe keinesfalls stattfinden. Die Beendigung der nuklearen Teilhabe ist notwendig, sie ist unverzichtbar und unvermeidbar.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir GRÜNE lehnen den Kauf von Kampfbombern oder andere Trägersysteme für die „nukleare Teilhabe“ ab. Die völkerrechtswidrige Nukleare Teilhabe an den US-Bomben darf auf keinen Fall durch eine wie auch immer formulierte „Teilhabe“ an der französischen „Force de Frappe“ ersetzt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Genauso strikt stehen wir gegen eine, wie auch immer ausgestaltete, atomare Bewaffnung der EU. Vielmehr muss die deutsche Politik eindeutig dafür eintreten, dass sich auch die europäischen Partner und Nachbarn zu einer schnellen und umfassenden atomare Abrüstung bekennen und diese – soweit betroffen – auch selbst umsetzen. Atomwaffen bieten keine Sicherheit, sondern vergrößern die Gefahr einer absichtlich oder versehentlich ausgelösten einzigartigen humanitären Katastrophe.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="#_ftnref1"><sup><sup>[1]</sup></sup></a><strong><span class="underline">Begründung</span>: </strong>Der NPT/NVV (Nicht-Verbreitungsvertrag von 1968) alleine hat die Zahl der Atomwaffenstaaten und die Gefährdung durch Atomwaffen nicht begrenzen können. Er verpflichtet seine Mitgliedsstaaten jedoch zur Verhandlung eines Vertrags zur vollständigen atomaren Abrüstung. Mit dem Beitritt zum Atomwaffenverbotsvertrag und dem Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland würde Deutschland seine überfälligen Verpflichtungen aus dem Nichtverbreitungsvertrag erfüllen, dem es erst 1975 beigetreten ist. Damit könnte Deutschland eine Initiative zur lange überfälligen Nuklearen Abrüstung auslösen. Außerdem enthält der NPT/NVV die für uns GRÜNE nicht tolerable Verpflichtung zur Verbreitung von ziviler Kernenergienutzung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="#_ftnref2"><sup><sup>[2]</sup></sup></a><strong><span class="underline">Begründung</span></strong>: Norwegen, Spanien, Dänemark, Litauen oder Island sind Beispiele für NATO-Mitglieder, die die Stationierung von Atomwaffen auf ihrem Territorium untersagen. Kanada und Griechenland sind aus der technischen nuklearen Teilhabe ausgestiegen. Der Atomwaffenverbotsvertrag ist so konzipiert, dass eine gleichzeitige NATO-Mitgliedschaft ausdrücklich möglich ist. Mit Österreich, Malta und Irland sind schon drei europäischen Staaten dem Atomwaffenverbotsvertrag beigetreten.<br>
Quellen: <a href="https://www.icanw.de/wp-content/uploads/2018/04/60_Jahre_nukleare_teilhabe_A4_web.pdf"><span class="underline">https://www.icanw.de/wp-content/uploads/2018/04/60_Jahre_nukleare_teilhabe_A4_web.pdf</span></a>, <a href="https://www.icanw.de/wp-content/uploads/2020/10/20-10-23_AVV_Inkrafttreten.pdf"><span class="underline">https://www.icanw.de/wp-content/uploads/2020/10/20-10-23_AVV_Inkrafttreten.pdf</span></a>,<br>
[<span class="underline">3] <strong>Hinweis, genauer</strong>: Ersatz der B61-3 und B61-4 durch B61-12, s.a. <a href="https://www.dw.com/de/usa-modernisieren-atombomben-in-deutschland/a-52856021"><span class="underline">https://www.dw.com/de/usa-modernisieren-atombomben-in-deutschland/a-52856021</span></a></span></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir unterstützen die entsprechenden Bestimmungen des Nichtverbreitungsvertrags NPT/NVV als ein wirkungsvolles Instrument zur Eindämmung der nuklearen Proliferation. Wir fordern aber zugleich von den fünf atomaren bewaffneten Unterzeichnerstaaten ihrer vertraglichen Verpflichtung zur atomaren Abrüstung nachzukommen. Diese ernsthafte atomare Abrüstung fordern wir von allen Atomwaffenstaaten. Wir sind davon überzeugt, dass andernfalls der NPT/NVV seine Wirksamkeit noch weiter einbüßen wird. Wir unterstützen die Auffassung, dass der Atomwaffenverbotsvertrag TPNW und der Nichtverbreitungsvertrag NPT/NVV <strong><span class="underline">hierbei </span></strong>keinen Gegensatz bilden, sondern einander ergänzen und beide dem Ziel einer Welt ohne Atomwaffen dienen<a href="#_ftn1">[1]</a>.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Für die Atomwaffen der nuklearen Teilhabe, u. a. die in Büchel für einen möglichen Einsatz bereitgestellten B61, gibt es nur den atomaren Erstschlag als realistischen Einsatzszenario und sehr große realistische Sicherheitsrisiken<a href="#_ftn2">[2]</a>.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Beendigung der nuklearen Teilhabe und damit der Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einem atomwaffenfreien Europa. Wir setzen uns dafür ein, diesen Schritt mit den Verbündeten abzustimmen. Besonders die Konsultationen mit den osteuropäischen Verbündeten, die eine abweichende Bedrohungswahrnehmung haben, halten wir für sehr wichtig. Wir wollen, dass alle NATO Mitglieder umdenken und den Weg aus der Logik der atomaren Abschreckung beschreiten. Der Ausstieg Deutschlands aus der nuklearen Teilhabe soll aber nicht unter dem Vorbehalt eines Konsenses im Rahmen der Bündnispartner stehen, sondern auch dann souverän im Interesse der Bevölkerung umgesetzt werden, wenn andere Staaten diesen Weg noch nicht mitgehen wollen. Die Erfahrungen des Ausstiegs Kanadas und Griechenlands aus der technischen nuklearen Teilhabe haben gezeigt, dass das möglich ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Im 2017 Programm stand: </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Weltweite Abrüstung muss ein Grundpfeiler der deutschen und europäischen Außenpolitik werden – gerade in unruhigen Zeiten. Wir kämpfen für eine Welt ohne Atomwaffen und dafür, sie völkerrechtlich durch eine internationale Konvention zu ächten. Es ist unverantwortlich, dass die schwarz-rote Bundesregierung im August 2016 gegen einen VN-Resolutionsentwurf zum Verbot von Atomwaffen gestimmt hat. Wir werden weiter für die vollkommene atomare Abrüstung kämpfen. Wir GRÜNE fordern den Abzug der letzten Atomwaffen aus Büchel und die endgültige Aufgabe der völkerrechtswidrigen „nuklearen Teilhabe“. Wir sind strikt gegen eine eigenständige atomare Bewaffnung der EU.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="#_ftnref1">[1]</a> Wissenschaftlicher Dienst des Bundestags <a href="https://www.bundestag.de/resource/blob/814856/28b27e2d04faabd4a4bc0bfd0579658c/WD-2-111-20-pdf-data.pdf">https://www.bundestag.de/resource/blob/814856/28b27e2d04faabd4a4bc0bfd0579658c/WD-2-111-20-pdf-data.pdf</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="#_ftnref2">[2]</a> Aporien Atomarer Abschreckung <a href="https://www.swp-berlin.org/publikation/aporien-atomarer-abschreckung/">https://www.swp-berlin.org/publikation/aporien-atomarer-abschreckung</a></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 24 Feb 2021 12:58:42 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A3NEU2: Nukleare Abrüstung weltweit - in Deutschland starten!</title>
                        <link>https://BAG-Frieden-2-21.antragsgruen.de/BAG-Frieden-2-21/motion/32731</link>
                        <author>Karl-Wilhelm Koch (KV Vulkaneifel)</author>
                        <guid>https://BAG-Frieden-2-21.antragsgruen.de/BAG-Frieden-2-21/motion/32731</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Eigner Absatz zur Nuklearen Abrüstung</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Steigende internationale Spannungen, zunehmende militärische Konfrontationen und Drohungen, neue atomare Aufrüstung und das Ende alter Rüstungskontrollverträge sowie die von fünf auf bislang neun gewachsene Zahl der Nuklearwaffen-besitzende Staaten machen die Gefahr des Einsatzes von Atomwaffen gegenwärtig größer denn je. Daher muss weltweite nukleare Abrüstung oberstes Gebot der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unser Ziel als GRÜNE ist es, den mit großer Mehrheit der Staaten angenommenen VN-Atomwaffenverbotsvertrag, seit dem 22.01.2021 geltendes Völkerrecht, in der kommenden Legislaturperiode zu unterzeichnen und zu ratifizieren<a href="#_ftn1"><sup><sup>[1]</sup></sup></a>.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ebenso werden wir in der nächsten Legislaturperiode, in enger Abstimmung mit unseren internationalen Partnern, aber als souveräne Entscheidung der Bundesrepublik Deutschland, die „Nukleare Teilhabe“ beenden und damit den Abzug der Atomwaffen aus Deutschland umsetzen<a href="#_ftn2"><sup><sup>[2]</sup></sup></a>. Die anstehende Modernisierung der B61-Bomben[3] ist daher nicht nur überflüssig, sie darf auch bei politisch bedingten Verzögerungen beim Ende der Nuklearen Teilhabe keinesfalls stattfinden. Die Beendigung der nuklearen Teilhabe ist notwendig, sie ist unverzichtbar und unvermeidbar.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir GRÜNE lehnen den Kauf von Kampfbombern oder andere Trägersysteme für die „nukleare Teilhabe“ ab. Die völkerrechtswidrige Nukleare Teilhabe an den US-Bomben darf auf keinen Fall durch eine wie auch immer formulierte „Teilhabe“ an der französischen „Force de Frappe“ ersetzt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Genauso strikt stehen wir gegen eine, wie auch immer ausgestaltete, atomare Bewaffnung der EU. Vielmehr muss die deutsche Politik eindeutig dafür eintreten, dass sich auch die europäischen Partner und Nachbarn zu einer schnellen und umfassenden atomare Abrüstung bekennen und diese – soweit betroffen – auch selbst umsetzen. Atomwaffen bieten keine Sicherheit, sondern vergrößern die Gefahr einer absichtlich oder versehentlich ausgelösten einzigartigen humanitären Katastrophe.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="#_ftnref1"><sup><sup>[1]</sup></sup></a><strong><span class="underline">Begründung</span>: </strong>Der NPT/NVV (Nicht-Verbreitungsvertrag von 1968) alleine hat die Zahl der Atomwaffenstaaten und die Gefährdung durch Atomwaffen nicht begrenzen können. Er verpflichtet seine Mitgliedsstaaten jedoch zur Verhandlung eines Vertrags zur vollständigen atomaren Abrüstung. Mit dem Beitritt zum Atomwaffenverbotsvertrag und dem Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland würde Deutschland seine überfälligen Verpflichtungen aus dem Nichtverbreitungsvertrag erfüllen, dem es erst 1975 beigetreten ist. Damit könnte Deutschland eine Initiative zur lange überfälligen Nuklearen Abrüstung auslösen. Außerdem enthält der NPT/NVV die für uns GRÜNE nicht tolerable Verpflichtung zur Verbreitung von ziviler Kernenergienutzung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="#_ftnref2"><sup><sup>[2]</sup></sup></a><strong><span class="underline">Begründung</span></strong>: Norwegen, Spanien, Dänemark, Litauen oder Island sind Beispiele für NATO-Mitglieder, die die Stationierung von Atomwaffen auf ihrem Territorium untersagen. Kanada und Griechenland sind aus der technischen nuklearen Teilhabe ausgestiegen. Der Atomwaffenverbotsvertrag ist so konzipiert, dass eine gleichzeitige NATO-Mitgliedschaft ausdrücklich möglich ist. Mit Österreich, Malta und Irland sind schon drei europäischen Staaten dem Atomwaffenverbotsvertrag beigetreten.<br>
Quellen: <a href="https://www.icanw.de/wp-content/uploads/2018/04/60_Jahre_nukleare_teilhabe_A4_web.pdf"><span class="underline">https://www.icanw.de/wp-content/uploads/2018/04/60_Jahre_nukleare_teilhabe_A4_web.pdf</span></a>, <a href="https://www.icanw.de/wp-content/uploads/2020/10/20-10-23_AVV_Inkrafttreten.pdf"><span class="underline">https://www.icanw.de/wp-content/uploads/2020/10/20-10-23_AVV_Inkrafttreten.pdf</span></a>,<br>
[<span class="underline">3] <strong>Hinweis, genauer</strong>: Ersatz der B61-3 und B61-4 durch B61-12, s.a. <a href="https://www.dw.com/de/usa-modernisieren-atombomben-in-deutschland/a-52856021"><span class="underline">https://www.dw.com/de/usa-modernisieren-atombomben-in-deutschland/a-52856021</span></a></span></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir unterstützen die entsprechenden Bestimmungen des Nichtverbreitungsvertrags NPT/NVV als ein wirkungsvolles Instrument zur Eindämmung der nuklearen Proliferation. Wir fordern aber zugleich von den fünf atomaren bewaffneten Unterzeichnerstaaten ihrer vertraglichen Verpflichtung zur atomaren Abrüstung nachzukommen. Diese ernsthafte atomare Abrüstung fordern wir von allen Atomwaffenstaaten. Wir sind davon überzeugt, dass andernfalls der NPT/NVV seine Wirksamkeit noch weiter einbüßen wird. Wir unterstützen die Auffassung, dass der Atomwaffenverbotsvertrag TPNW und der Nichtverbreitungsvertrag NPT/NVV <strong><span class="underline">hierbei </span></strong>keinen Gegensatz bilden, sondern einander ergänzen und beide dem Ziel einer Welt ohne Atomwaffen dienen<a href="#_ftn1">[1]</a>.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Für die Atomwaffen der nuklearen Teilhabe, u. a. die in Büchel für einen möglichen Einsatz bereitgestellten B61, gibt es nur den atomaren Erstschlag als realistischen Einsatzszenario und sehr große realistische Sicherheitsrisiken<a href="#_ftn2">[2]</a>.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Beendigung der nuklearen Teilhabe und damit der Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einem atomwaffenfreien Europa. Wir setzen uns dafür ein, diesen Schritt mit den Verbündeten abzustimmen. Besonders die Konsultationen mit den osteuropäischen Verbündeten, die eine abweichende Bedrohungswahrnehmung haben, halten wir für sehr wichtig. Wir wollen, dass alle NATO Mitglieder umdenken und den Weg aus der Logik der atomaren Abschreckung beschreiten. Der Ausstieg Deutschlands aus der nuklearen Teilhabe soll aber nicht unter dem Vorbehalt eines Konsenses im Rahmen der Bündnispartner stehen, sondern auch dann souverän im Interesse der Bevölkerung umgesetzt werden, wenn andere Staaten diesen Weg noch nicht mitgehen wollen. Die Erfahrungen des Ausstiegs Kanadas und Griechenlands aus der technischen nuklearen Teilhabe haben gezeigt, dass das möglich ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Im 2017 Programm stand: </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Weltweite Abrüstung muss ein Grundpfeiler der deutschen und europäischen Außenpolitik werden – gerade in unruhigen Zeiten. Wir kämpfen für eine Welt ohne Atomwaffen und dafür, sie völkerrechtlich durch eine internationale Konvention zu ächten. Es ist unverantwortlich, dass die schwarz-rote Bundesregierung im August 2016 gegen einen VN-Resolutionsentwurf zum Verbot von Atomwaffen gestimmt hat. Wir werden weiter für die vollkommene atomare Abrüstung kämpfen. Wir GRÜNE fordern den Abzug der letzten Atomwaffen aus Büchel und die endgültige Aufgabe der völkerrechtswidrigen „nuklearen Teilhabe“. Wir sind strikt gegen eine eigenständige atomare Bewaffnung der EU.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="#_ftnref1">[1]</a> Wissenschaftlicher Dienst des Bundestags <a href="https://www.bundestag.de/resource/blob/814856/28b27e2d04faabd4a4bc0bfd0579658c/WD-2-111-20-pdf-data.pdf">https://www.bundestag.de/resource/blob/814856/28b27e2d04faabd4a4bc0bfd0579658c/WD-2-111-20-pdf-data.pdf</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="#_ftnref2">[2]</a> Aporien Atomarer Abschreckung <a href="https://www.swp-berlin.org/publikation/aporien-atomarer-abschreckung/">https://www.swp-berlin.org/publikation/aporien-atomarer-abschreckung</a></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 24 Feb 2021 12:52:29 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A1NEU: Formulierungen für das BTWP21 - Friedenspolitik</title>
                        <link>https://BAG-Frieden-2-21.antragsgruen.de/BAG-Frieden-2-21/Formulierungen_fuer_das_BTWP21_-_Friedenspolitik-53793</link>
                        <author>Karl-Wilhelm Koch (KV Vulkaneifel)</author>
                        <guid>https://BAG-Frieden-2-21.antragsgruen.de/BAG-Frieden-2-21/Formulierungen_fuer_das_BTWP21_-_Friedenspolitik-53793</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Im außenpolitischen Teil an entsprechender Stelle: </em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir Grüne treten ein für eine Rückbesinnung auf eine Entspannungspolitik, welche Feindbilder abbaut und die Sicherheitsinteressen aller Länder berücksichtigt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Klimakrise und die gegenwärtige Pandemie zeigen, dass es zu Vertrauensbildung und internationaler Kooperation unter dem Dach der UNO keine Alternative gibt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir setzen uns dafür ein, dass Deutschland seine humanitäre und friedenspolitische Verantwortung übernimmt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir GRÜNE engagieren uns dafür, dass die USA dem JCPOA mit dem Iran wieder beitreten und die Politik des maximalen Drucks beenden.<br>
Die Politik der bisherigen amerikanischen Administration ist gescheitert und hat dazu geführt, dass der Iran heute Uran höher anreichert als noch vor 18 Monaten. Wir GRÜNE unterstützen ausdrücklich, dass Deutschland in dem Prozess der vollen Wiederherstellung der JCPOA-Compliance und der Begrenzung der Entwicklung weiterer Atomwaffenstaaten eine aktive Rolle spielt.</li></ul></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>folgt mündlich</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 22 Feb 2021 20:01:42 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A3NEU: Nukleare Abrüstung weltweit - in Deutschland starten!</title>
                        <link>https://BAG-Frieden-2-21.antragsgruen.de/BAG-Frieden-2-21/motion/32642</link>
                        <author>Karl-Wilhelm Koch (KV Vulkaneifel)</author>
                        <guid>https://BAG-Frieden-2-21.antragsgruen.de/BAG-Frieden-2-21/motion/32642</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Eigner Absatz zur Nuklearen Abrüstung</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Steigende internationale Spannungen, zunehmende militärische Konfrontationen und Drohungen, neue atomare Aufrüstung und das Ende alter Rüstungskontrollverträge sowie die von fünf auf bislang neun gewachsene Zahl der Nuklearwaffen-besitzende Staaten machen die Gefahr des Einsatzes von Atomwaffen gegenwärtig größer denn je. Daher muss weltweite Abrüstung oberstes Gebot der deutschen Außenpolitik werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unser Ziel als GRÜNE ist es, den mit großer Mehrheit der Staaten angenommenen VN-Atomwaffenverbotsvertrag, seit dem 22.01.2021 geltendes Völkerrecht, in der kommenden Legislaturperiode zu unterzeichnen und zu ratifizieren<a href="#_ftn1"><sup><sup>[1]</sup></sup></a>.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ebenso werden wir in der nächsten Legislaturperiode, in enger Abstimmung mit unseren internationalen Partnern, aber als souveräne Entscheidung der Bundesrepublik Deutschland, die „Nukleare Teilhabe“ beenden und damit den Abzug der Atomwaffen aus Deutschland umsetzen<a href="#_ftn2"><sup><sup>[2]</sup></sup></a>. Die anstehende Modernisierung der B61-Bomben[3] ist daher nicht nur überflüssig, sie darf auch bei politisch bedingten Verzögerungen beim Ende der Nuklearen Teilhabe keinesfalls stattfinden. Die Beendigung der nuklearen Teilhabe ist notwendig, sie ist unverzichtbar und unvermeidbar.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir GRÜNE lehnen den Kauf von Kampfbombern oder andere Trägersysteme für die „nukleare Teilhabe“ ab. Die völkerrechtswidrige Nukleare Teilhabe an den US-Bomben darf auf keinen Fall durch eine wie auch immer formulierte „Teilhabe“ an der französischen „Force de Frappe“ ersetzt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Genauso strikt stehen wir gegen eine, wie auch immer ausgestaltete, atomare Bewaffnung der EU. Vielmehr muss die deutsche Politik eindeutig dafür eintreten, dass sich auch die europäischen Partner und Nachbarn zu einer schnellen und umfassenden atomare Abrüstung bekennen und diese – soweit betroffen – auch selbst umsetzen. Atomwaffen bieten keine Sicherheit, sondern vergrößern die Gefahr einer absichtlich oder versehentlich ausgelösten einzigartigen humanitären Katastrophe.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="#_ftnref1"><sup><sup>[1]</sup></sup></a><strong><span class="underline">Begründung</span>: </strong>Der NPT/NVV (Nicht-Verbreitungsvertrag von 1968) alleine hat die Zahl der Atomwaffenstaaten und die Gefährdung durch Atomwaffen nicht begrenzen können. Er verpflichtet seine Mitgliedsstaaten jedoch zur Verhandlung eines Vertrags zur vollständigen atomaren Abrüstung. Mit dem Beitritt zum Atomwaffenverbotsvertrag und dem Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland würde Deutschland seine überfälligen Verpflichtungen aus dem Nichtverbreitungsvertrag erfüllen, dem es erst 1975 beigetreten ist. Damit könnte Deutschland eine Initiative zur lange überfälligen Nuklearen Abrüstung auslösen. Außerdem enthält der NPT/NVV die für uns GRÜNE nicht tolerable Verpflichtung zur Verbreitung von ziviler Kernenergienutzung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="#_ftnref2"><sup><sup>[2]</sup></sup></a><strong><span class="underline">Begründung</span></strong>: Norwegen, Spanien, Dänemark, Litauen oder Island sind Beispiele für NATO-Mitglieder, die die Stationierung von Atomwaffen auf ihrem Territorium untersagen. Kanada und Griechenland sind aus der technischen nuklearen Teilhabe ausgestiegen. Der Atomwaffenverbotsvertrag ist so konzipiert, dass eine gleichzeitige NATO-Mitgliedschaft ausdrücklich möglich ist. Mit Österreich, Malta und Irland sind schon drei europäischen Staaten dem Atomwaffenverbotsvertrag beigetreten.<br>
Quellen: <a href="https://www.icanw.de/wp-content/uploads/2018/04/60_Jahre_nukleare_teilhabe_A4_web.pdf"><span class="underline">https://www.icanw.de/wp-content/uploads/2018/04/60_Jahre_nukleare_teilhabe_A4_web.pdf</span></a>, <a href="https://www.icanw.de/wp-content/uploads/2020/10/20-10-23_AVV_Inkrafttreten.pdf"><span class="underline">https://www.icanw.de/wp-content/uploads/2020/10/20-10-23_AVV_Inkrafttreten.pdf</span></a>,<br>
[<span class="underline">3] <strong>Hinweis, genauer</strong>: Ersatz der B61-3 und B61-4 durch B61-12, s.a. <a href="https://www.dw.com/de/usa-modernisieren-atombomben-in-deutschland/a-52856021"><span class="underline">https://www.dw.com/de/usa-modernisieren-atombomben-in-deutschland/a-52856021</span></a></span></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir unterstützen die entsprechenden Bestimmungen des Nichtverbreitungsvertrags NPT/NVV als ein wirkungsvolles Instrument zur Eindämmung der nuklearen Proliferation. Wir fordern aber zugleich von den fünf atomaren bewaffneten Unterzeichnerstaaten ihrer vertraglichen Verpflichtung zur atomaren Abrüstung nachzukommen. Diese ernsthafte atomare Abrüstung fordern wir von allen Atomwaffenstaaten. Wir sind davon überzeugt, dass andernfalls der NPT/NVV seine Wirksamkeit noch weiter einbüßen wird. Wir unterstützen die Auffassung, dass der Atomwaffenverbotsvertrag TPNW und der Nichtverbreitungsvertrag NPT/NVV <strong><span class="underline">hierbei </span></strong>keinen Gegensatz bilden, sondern einander ergänzen und beide dem Ziel einer Welt ohne Atomwaffen dienen<a href="#_ftn1">[1]</a>.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Für die Atomwaffen der nuklearen Teilhabe, u. a. die in Büchel für einen möglichen Einsatz bereitgestellten B61, gibt es nur den atomaren Erstschlag als realistischen Einsatzszenario und sehr große realistische Sicherheitsrisiken<a href="#_ftn2">[2]</a>.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Beendigung der nuklearen Teilhabe und damit der Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einem atomwaffenfreien Europa. Wir setzen uns dafür ein, diesen Schritt mit den Verbündeten abzustimmen. Besonders die Konsultationen mit den osteuropäischen Verbündeten, die eine abweichende Bedrohungswahrnehmung haben, halten wir für sehr wichtig. Wir wollen, dass alle NATO Mitglieder umdenken und den Weg aus der Logik der atomaren Abschreckung beschreiten. Der Ausstieg Deutschlands aus der nuklearen Teilhabe soll aber nicht unter dem Vorbehalt eines Konsenses im Rahmen der Bündnispartner stehen, sondern auch dann souverän im Interesse der Bevölkerung umgesetzt werden, wenn andere Staaten diesen Weg noch nicht mitgehen wollen. Die Erfahrungen des Ausstiegs Kanadas und Griechenlands aus der technischen nuklearen Teilhabe haben gezeigt, dass das möglich ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Im 2017 Programm stand: </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Weltweite Abrüstung muss ein Grundpfeiler der deutschen und europäischen Außenpolitik werden – gerade in unruhigen Zeiten. Wir kämpfen für eine Welt ohne Atomwaffen und dafür, sie völkerrechtlich durch eine internationale Konvention zu ächten. Es ist unverantwortlich, dass die schwarz-rote Bundesregierung im August 2016 gegen einen VN-Resolutionsentwurf zum Verbot von Atomwaffen gestimmt hat. Wir werden weiter für die vollkommene atomare Abrüstung kämpfen. Wir GRÜNE fordern den Abzug der letzten Atomwaffen aus Büchel und die endgültige Aufgabe der völkerrechtswidrigen „nuklearen Teilhabe“. Wir sind strikt gegen eine eigenständige atomare Bewaffnung der EU.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="#_ftnref1">[1]</a> Wissenschaftlicher Dienst des Bundestags <a href="https://www.bundestag.de/resource/blob/814856/28b27e2d04faabd4a4bc0bfd0579658c/WD-2-111-20-pdf-data.pdf">https://www.bundestag.de/resource/blob/814856/28b27e2d04faabd4a4bc0bfd0579658c/WD-2-111-20-pdf-data.pdf</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="#_ftnref2">[2]</a> Aporien Atomarer Abschreckung <a href="https://www.swp-berlin.org/publikation/aporien-atomarer-abschreckung/">https://www.swp-berlin.org/publikation/aporien-atomarer-abschreckung</a></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 21 Feb 2021 22:00:12 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A4: 2 % des BIP für Sicherheit - 1 % fürs Militär + 1 % für Friedenssicherung</title>
                        <link>https://BAG-Frieden-2-21.antragsgruen.de/BAG-Frieden-2-21/2__des_BIP_fuer_Sicherheit_-_1__fuers_Militaer__1__fuer_Friedenssicher-52361</link>
                        <author>Horst Schiermeyer (KV Görlitz)</author>
                        <guid>https://BAG-Frieden-2-21.antragsgruen.de/BAG-Frieden-2-21/2__des_BIP_fuer_Sicherheit_-_1__fuers_Militaer__1__fuer_Friedenssicher-52361</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die BAG Frieden und Internationales setzt sich dafür ein, dass das von den Nato-Mitgliedern vereinbarte Ziel, 2 % des Bruttoinlandsprodukts für Sicherheit aufzuwenden, neu definiert wird. Ziel muss sein Sicherheit nicht nur militärisch zu definieren sondern mindestens die gleiche Summe für zivile Friedenssicherung zu verwenden. Diese Forderung soll auch ins Bundestagswahlprogramm aufgenommen werden.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bekanntlich hatten die NATO-Mitglieder sich schon vor Trump-Zeiten verpflichtet, ihre Militäretats bis 2024 auf 2 % des Bruttoinlandsprodukts aufzustocken. Es ist nicht abzusehen, dass die Biden-Administration davon abweichen wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Deutschland ist davon ziemlich weit entfernt. Für diese Aufstockung wäre dann die nächste Bundesregierung zuständig, vermutlich unter grüner Beteiligung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bündnis 90/Die Grünen, die ihre Wurzeln u.a. in der westdeutschen Friedensbeweging und den ostdeutschen Friedensgruppen der 80er-Jahre haben, würden dann nicht nur die erste deutsche Kriegsbeteiligung nach dem 2. Weltkrieg sondern auch die massivste Aufrüstung der Bundeswehr sei dem &quot;Kalten Krieg&quot; mit zu verantworten haben ...</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Daher ist es notwendig, dies 2-%-Ziel neu zu definieren. Entweder in:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>+ Für jeden Euro, der für Militär ausgeben wird, wird auch ein Euro für zivile Friedenssicherung ausgegeben. Oder:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>+ 2 % des BIP für Sicherheit - 1 % fürs Militär + 1 % für zivile Friedenssicherung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zur Friedenssicherung gerade in Afrika und Asien gehört im weiteren Sinne auch ein Teil der Entwicklungszusammenarbeit, ansonsten gehören u.a. dazu der Zivile Friedensdienst sowie die Finanzierung von friedenssichernden Maßnahmen der UN und der OSZE.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 19 Feb 2021 19:04:55 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A3: Nukleare Abrüstung weltweit - in Deutschland starten!</title>
                        <link>https://BAG-Frieden-2-21.antragsgruen.de/BAG-Frieden-2-21/motion/32564</link>
                        <author>Karl-Wilhelm Koch (KV Vulkaneifel)</author>
                        <guid>https://BAG-Frieden-2-21.antragsgruen.de/BAG-Frieden-2-21/motion/32564</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Eigner Absatz zur Nuklearen Abrüstung</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Steigende internationale Spannungen, zunehmende militärische Konfrontationen und Drohungen, neue atomare Aufrüstung und das Ende alter Rüstungskontrollverträge sowie die von fünf auf bislang neun gewachsene Zahl der Nuklearwaffen-besitzende Staaten machen die Gefahr des Einsatzes von Atomwaffen gegenwärtig größer denn je. Daher muss weltweite Abrüstung oberstes Gebot der deutschen Außenpolitik werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unser Ziel als GRÜNE ist es, den mit großer Mehrheit der Staaten angenommenen VN-Atomwaffenverbotsvertrag, seit dem 22.01.2021 geltendes Völkerrecht, in der kommenden Legislaturperiode zu unterzeichnen und zu ratifizieren<a href="#_ftn1"><sup><sup>[1]</sup></sup></a>.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ebenso werden wir in der nächsten Legislaturperiode, in enger Abstimmung mit unseren internationalen Partnern, aber als souveräne Entscheidung der Bundesrepublik Deutschland, die „Nukleare Teilhabe“ beenden und damit den Abzug der Atomwaffen aus Deutschland umsetzen<a href="#_ftn2"><sup><sup>[2]</sup></sup></a>. Die Beendigung der nuklearen Teilhabe ist notwendig, sie ist unverzichtbar und unvermeidbar.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir GRÜNE lehnen den Kauf von Kampfbombern oder andere Trägersysteme für die „nukleare Teilhabe“ ab. Die völkerrechtswidrige Nukleare Teilhabe an den US-Bomben darf auf keinen Fall durch eine wie auch immer formulierte „Teilhabe“ an der französischen „Force de Frappe“ ersetzt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Genauso strikt stehen wir gegen eine, wie auch immer ausgestaltete, atomare Bewaffnung der EU. Vielmehr muss die deutsche Politik eindeutig dafür eintreten, dass sich auch die europäischen Partner und Nachbarn zu einer schnellen und umfassenden atomare Abrüstung bekennen und diese – soweit betroffen – auch selbst umsetzen. Atomwaffen bieten keine Sicherheit, sondern vergrößern die Gefahr einer absichtlich oder versehentlich ausgelösten einzigartigen humanitären Katastrophe.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="#_ftnref1"><sup><sup>[1]</sup></sup></a><strong><span class="underline">Begründung</span>: </strong>Der NPT/NVV (Nicht-Verbreitungsvertrag von 1968) alleine hat die Zahl der Atomwaffenstaaten und die Gefährdung durch Atomwaffen nicht begrenzen können. Er verpflichtet seine Mitgliedsstaaten jedoch zur Verhandlung eines Vertrags zur vollständigen atomaren Abrüstung. Mit dem Beitritt zum Atomwaffenverbotsvertrag und dem Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland würde Deutschland seine<strong></strong>überfälligen Verpflichtungen aus dem Nichtverbreitungsvertrag erfüllen, dem es erst 1975 beigetreten ist. Damit könnte Deutschland eine Initiative zur lange überfälligen Nuklearen Abrüstung auslösen. Außerdem enthält der NPT/NVV die für uns GRÜNE nicht tolerable Verpflichtung zur Verbreitung von ziviler Kernenergienutzung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="#_ftnref2"><sup><sup>[2]</sup></sup></a><strong><span class="underline">Begründung</span></strong>: Norwegen, Spanien, Dänemark, Litauen oder Island sind Beispiele für NATO-Mitglieder, die die Stationierung von Atomwaffen auf ihrem Territorium untersagen. Kanada und Griechenland sind aus der technischen nuklearen Teilhabe ausgestiegen. Der Atomwaffenverbotsvertrag ist so konzipiert, dass eine gleichzeitige NATO-Mitgliedschaft ausdrücklich möglich ist. Mit Österreich, Malta und Irland sind schon drei europäischen Staaten dem Atomwaffenverbotsvertrag beigetreten.<br>
Quellen: <a href="https://www.icanw.de/wp-content/uploads/2018/04/60_Jahre_nukleare_teilhabe_A4_web.pdf"><span class="underline">https://www.icanw.de/wp-content/uploads/2018/04/60_Jahre_nukleare_teilhabe_A4_web.pdf</span></a>, <a href="https://www.icanw.de/wp-content/uploads/2020/10/20-10-23_AVV_Inkrafttreten.pdf"><span class="underline">https://www.icanw.de/wp-content/uploads/2020/10/20-10-23_AVV_Inkrafttreten.pdf</span></a></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir unterstützen die entsprechenden Bestimmungen des Nichtverbreitungsvertrags NPT/NVV als ein wirkungsvolles Instrument zur Eindämmung der nuklearen Proliferation. Wir fordern aber zugleich von den fünf atomaren bewaffneten Unterzeichnerstaaten ihrer vertraglichen Verpflichtung zur atomaren Abrüstung nachzukommen. Diese ernsthafte atomare Abrüstung fordern wir von allen Atomwaffenstaaten. Wir sind davon überzeugt, dass andernfalls der NPT/NVV seine Wirksamkeit noch weiter einbüßen wird. Wir unterstützen die Auffassung, dass der Atomwaffenverbotsvertrag TPNW und der Nichtverbreitungsvertrag NPT/NVV <strong><span class="underline">hierbei </span></strong>keinen Gegensatz bilden, sondern einander ergänzen und beide dem Ziel einer Welt ohne Atomwaffen dienen<a href="#_ftn1">[1]</a>.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Für die Atomwaffen der nuklearen Teilhabe, u. a. die in Büchel für einen möglichen Einsatz bereitgestellten B61, gibt es nur den atomaren Erstschlag als realistischen Einsatzszenario und sehr große realistische Sicherheitsrisiken<a href="#_ftn2">[2]</a>.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Beendigung der nuklearen Teilhabe und damit der Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einem atomwaffenfreien Europa. Wir setzen uns dafür ein, diesen Schritt mit den Verbündeten abzustimmen. Besonders die Konsultationen mit den osteuropäischen Verbündeten, die eine abweichende Bedrohungswahrnehmung haben, halten wir für sehr wichtig. Wir wollen, dass alle NATO Mitglieder umdenken und den Weg aus der Logik der atomaren Abschreckung beschreiten. Der Ausstieg Deutschlands aus der nuklearen Teilhabe soll aber nicht unter dem Vorbehalt eines Konsenses im Rahmen der Bündnispartner stehen, sondern auch dann souverän im Interesse der Bevölkerung umgesetzt werden, wenn andere Staaten diesen Weg noch nicht mitgehen wollen. Die Erfahrungen des Ausstiegs Kanadas und Griechenlands aus der technischen nuklearen Teilhabe haben gezeigt, dass das möglich ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Im 2017 Programm stand: </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Weltweite Abrüstung muss ein Grundpfeiler der deutschen und europäischen Außenpolitik werden – gerade in unruhigen Zeiten. Wir kämpfen für eine Welt ohne Atomwaffen und dafür, sie völkerrechtlich durch eine internationale Konvention zu ächten. Es ist unverantwortlich, dass die schwarz-rote Bundesregierung im August 2016 gegen einen VN-Resolutionsentwurf zum Verbot von Atomwaffen gestimmt hat. Wir werden weiter für die vollkommene atomare Abrüstung kämpfen. Wir GRÜNE fordern den Abzug der letzten Atomwaffen aus Büchel und die endgültige Aufgabe der völkerrechtswidrigen „nuklearen Teilhabe“. Wir sind strikt gegen eine eigenständige atomare Bewaffnung der EU.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="#_ftnref1">[1]</a> Wissenschaftlicher Dienst des Bundestags <a href="https://www.bundestag.de/resource/blob/814856/28b27e2d04faabd4a4bc0bfd0579658c/WD-2-111-20-pdf-data.pdf">https://www.bundestag.de/resource/blob/814856/28b27e2d04faabd4a4bc0bfd0579658c/WD-2-111-20-pdf-data.pdf</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="#_ftnref2">[2]</a> Aporien Atomarer Abschreckung <a href="https://www.swp-berlin.org/publikation/aporien-atomarer-abschreckung/">https://www.swp-berlin.org/publikation/aporien-atomarer-abschreckung</a></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 19 Feb 2021 00:24:29 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A1: Formulierungen für das BTWP21 - Friedenspolitik</title>
                        <link>https://BAG-Frieden-2-21.antragsgruen.de/BAG-Frieden-2-21/motion/32563</link>
                        <author>Karl-Wilhelm Koch (KV Vulkaneifel)</author>
                        <guid>https://BAG-Frieden-2-21.antragsgruen.de/BAG-Frieden-2-21/motion/32563</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Im Abrüstungsteil an entsprechender Stelle: </em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir Grüne treten ein für eine Rückbesinnung auf eine Entspannungspolitik, welche Feindbilder abbaut und die Sicherheitsinteressen aller Länder berücksichtigt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Klimakrise und die gegenwärtige Pandemie zeigen, dass es zu Vertrauensbildung und internationaler Kooperation unter dem Dach der UNO keine Alternative gibt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir setzen uns dafür ein, dass Deutschland seine humanitäre und friedenspolitische Verantwortung übernimmt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir GRÜNE engagieren uns dafür, dass die USA dem JCPOA mit dem Iran wieder beitreten und die Politik des maximalen Drucks beenden.<br>
Die Politik der bisherigen amerikanischen Administration ist gescheitert und hat dazu geführt, dass der Iran heute Uran höher anreichert als noch vor 18 Monaten. Wir GRÜNE unterstützen ausdrücklich, dass Deutschland in dem Prozess der vollen Wiederherstellung der JCPOA-Compliance und der Begrenzung der Entwicklung weiterer Atomwaffenstaaten eine aktive Rolle spielt.</li></ul></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>folgt mündlich</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 19 Feb 2021 00:21:28 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A2: Grüne Projekte für eine gemeinsame Friedens- und Sicherheitsordnung in Europa in den Entwurf des BT-Wahlprogramms</title>
                        <link>https://BAG-Frieden-2-21.antragsgruen.de/BAG-Frieden-2-21/motion/32540</link>
                        <author>Ursula Hertel-Lenz (BAG Frieden)</author>
                        <guid>https://BAG-Frieden-2-21.antragsgruen.de/BAG-Frieden-2-21/motion/32540</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die BAG Frieden &amp; Internationales möge beschließen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die BAG Frieden &amp; Internationales beantragt, dass der Bundesvorstand in einem Schwerpunkt „<strong>Gemeinsame Friedens- und Sicherheitsordnung in Europa“ </strong>folgende Projekte in den Entwurf für das Bundestagswahlprogramm aufnimmt:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>------------------------------------------------------------------------</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Wer GRÜN wählt, stimmt für diese Projekte:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>------------------------------------------------------------------------</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Einen neuen Ansatz zu Vertrauensbildung, Rüstungsbegrenzung und Abrüstung für Europa im Rahmen der OSZE</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir Grünen werden uns innerhalb der OSZE für einen neuen Ansatz zu Vertrauensbildung, Rüstungsbegrenzung und Abrüstung einsetzen, mit dem Ziel eines effektiven und starken Systems kollektiver Sicherheit in ganz Europa.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nach dem Ende des Vertrags über nukleare Mittelstreckensysteme (INF-Vertrag) zwischen den USA und Russland 2019, der ein wesentlicher Pfeiler der internationalen Rüstungskontrolle und der europäischen Sicherheitsarchitektur war, ist eine neue Vertrags-Initiative notwendig, um der Gefahr eines nuklearen Wettrüstens zu begegnen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Außerdem ist eine Initiative notwendig, um in Bezug auf konventionelle Waffensysteme Fortschritte bei Rüstungsbegrenzung und Abrüstung zu erzielen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>------------------------------------------------------------------------</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Eine neue Initiative zur Umsetzung des Minsker Abkommens</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir Grünen werden uns für eine neue Initiative zur Umsetzung des Minsker Abkommens einsetzen. Eine Lösung des Russland-Ukraine-Konflikts kann nur eine politische und diplomatische sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>-------------------------------------------------------------------------</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Eine neue Initiative innerhalb der Wirtschafts- und Umweltdimension der OSZE zur Umsetzung des Konzepts der Konnektivität</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir Grünen werden uns innerhalb der Wirtschafts- und Umweltdimension der OSZE für eine neue Initiative zur Umsetzung des Konzepts der Konnektivität einsetzen. Wir wollen einen Raum öffnen, in dem bestehende Konflikte innerhalb des OSZE-Gebiets mit zivilen Mitteln bearbeitet werden können und trotz gegensätzlicher Perspektiven und Interessen im Gespräch Lösungen gefunden werden können. Wo immer es möglich ist, suchen wir dabei die Kooperation auch mit Russland. Dabei kann es auch darum gehen zu prüfen, inwiefern eine Annäherung der bisher getrennten Wirtschaftsräume der EU und der Eurasischen Wirtschaftsunion dazu beitragen kann, den Staaten zwischen der EU und Russland bessere Entwicklungschancen zu bieten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>------------------------------------------------------------------------</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Ein OSZE-Gipfeltreffen 2025</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir Grünen werden uns für ein OSZE-Gipfeltreffen 2025 zum 50. Jahrestag dieser Organisation einsetzen – mit dem Ziel ihrer Revitalisierung und Stärkung und der Weiterentwicklung der europäischen Friedensordnung und Sicherheitsarchitektur.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>--------------------------------------------------------------------------</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Begründung:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Anschluss an das Grundsatzprogramm sind für das Bundestagswahlprogramm Konkretisierungen notwendig:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>GSP (371) […] Die gemeinsamen europäischen Institutionen wie OSZE oder Europarat sind im Zusammenspiel mit einer starken Europäischen Union wichtige Plattformen einer multilateralen Weltordnung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>GSP (400) Frieden in Europa bedeutet mehr als Frieden, Sicherheit und Stabilität in der EU. Damit die Vision einer friedlichen Zukunft für alle Europäer*innen Wirklichkeit werden kann, braucht es die gemeinsamen, über die EU hinausreichenden europäischen Institutionen wie den Europarat und die OSZE, um alle europäischen Staaten einzubinden. Sie müssen gestärkt und weiterentwickelt werden, um das Ziel eines tatsächlich effektiven und starken Systems kollektiver Sicherheit in ganz Europa zu erreichen. Auch angesichts der nationalistischen und rückwärtsgewandten Politik Russlands, die Europas Sicherheit und die Selbstbestimmung der Nachbarn Russlands untergräbt, bleibt das Ziel, auf der Basis gemeinsamer Werte diesen östlichen Nachbarn der Europäischen Union für eine solche Perspektive zu gewinnen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Außerdem: für die Aktualität der Projekte:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>- ausführlicher Bundestagsbeschluss zur OSZE vom November 2020 mit Zustimmung der grünen Fraktion</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/243/1924390.pdf">Drucksache 19/24390 (bundestag.de)</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>- SWP-Studie zur Wirtschafts- und Umweltdimension der OSZE von 2019</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="https://www.swp-berlin.org/fileadmin/contents/products/studien/2019S21_smk_WEB.pdf">Kooperation, Vertrauen, Sicherheit? - Potentiale und Grenzen der Wirtschafts- und Umweltdimension der OSZE (swp-berlin.org)</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="https://www.tagesschau.de/ausland/ruestungskontrolle-abruestung-ueberblick-101.html">Rüstungskontrolle: Neustart für New START - und weiter? | tagesschau.de</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="https://www.tagesschau.de/ausland/osze-helga-schmid-101.html">Deutsche Diplomatin : Helga Schmid rückt an OSZE-Spitze | tagesschau.de</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Und für die Kontinuität der Politik:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>- BDK-Beschluss von November 2015 zum OSZE-Vorsitz Deutschlands 2016</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="https://cms.gruene.de/uploads/documents/BDK15_V-26_OSZE-Vorsitz_Deutschlands_2016.pdf">OSZE-Vorsitz Deutschlands 2016 (gruene.de)</a></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 18 Feb 2021 21:49:58 +0100</pubDate>
                    </item></channel></rss>